Vorläufiges Programm des
18. Würzburger EMS-Tag 2020*

Mittwoch, 2. September 2020

19:00 Uhr
Abendveranstaltung und Dinner auf der Terrasse des Restaurant „REISERS“ im Weingut am Stein

Donnerstag, 3. September 2020

08:00 Uhr
Registrierung
08:50 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer und Vorstellung der Referenten
Referent: Claudia Mallok (Moderatorin) | Fachjournalistin und Expertin für Unternehmenskommunikation

Fachjournalistin und Expertin für Unternehmenskommunikation

Referent: Johann Wiesböck (Veranstalter) | Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

09:00 Uhr
Die Wirtschaftsentwicklung im Zeichen von Coronavirus
Referent: David Kohl | Julius Bär
09:30 Uhr
Die Europäische EMS-Industrie: Zahlen, Daten, Fakten und wie es weiter geht
Referent: Dipl.-Ing. Dieter G. Weiss | in4ma - Marktstatistiken & Analysen

Dipl. Ing. Dieter G. Weiss ist seit vierzig Jahre in der Elektronikindustrie tätig. Nach dem Start als Prozessingenieur mit Fokus auf galvanische Prozesse führte ihn sein Werdegang über die Stationen Qualitätsleiter, Werksleiter und Technischer Direktor hin zum Geschäftsführer und Gesellschafter. Auf der technischen Seite beschäftigte sich Dieter G. Weiss zunächst mit Keramikhybridschaltungen, Dünnfilmmagnetköpfen, Leiterplatten und Basismaterialien für die Elektronikindustrie. Nach einem abendlichen Zusatzstudium BWL war er als Geschäftsführer und nach MBO als erfolgreicher Unternehmer in der Elektronik-Industrie tätig. Zwölf Jahre nimmt er zudem seine gesellschaftliche Verantwortung als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger an deutschen Gerichten wahr und arbeitet seit 14 Jahren in Bereich der Marktstatistiken sowohl für Hybridschaltungen als auch für die EMS-Industrie. Seine Marktstatistiken sind seit drei Jahren unter der Marke in4ma (Information 4 manufacturers) bekannt und werden von Weiss Engineering vermarktet.

10:30 Uhr
Kaffeepause und Ausstellung
11:10 Uhr
Die Technologie Roadmap 2025 des ZVEI und ihre Bedeutung für die Elektronikbranche mehr
Nur wer technologische Entwicklungen frühzeitig erkennt und aufgreift, kann im internationalen Wettbewerb mithalten. Um den Unternehmen der Elektronik diese Aufgabe zu erleichtern, hat der ZVEI eine 333-seitige Technologie-Roadmap erarbeitet, die er nicht nur den Verbandsmitgliedern zu Verfügung steht.
Die ZVEI-Technologie-Roadmap Next Generation unterstützt Unternehmen dabei, sich mit Themen wie Künstlicher Intelligenz, Industrie 4.0 oder Cybersicherheit auseinanderzusetzen. Das Kompendium, das bereits in vierter Auflage erscheint, bietet einen strukturierten Überblick zu vielen Themen der Digitalisierung in der Elektroindustrie. Dabei werden neben den Fortschritten in der Entwicklung elektronischer Bauelemente auch Software, Materialtrends und Aspekte der Fertigung in den Blick genommen, aber ebenso Richtlinien und Gesetze sowie die entsprechenden Anwendungsfelder.
Das Besondere an der ZVEI-Technologie-Roadmap ist ihr ganzheitlicher Ansatz und Ausblick bis ins Jahr 2025. Sie beleuchtet den Prozess der Produktentstehung ebenso wie politische Entwicklungen und Trends in Forschung und Bildung. Die Technologie-Roadmap ist eine wertvolle Hilfestellung, mit der Unternehmen ihre Potenziale identifizieren und bewerten können.
Referent: Bernd Enser | Semikron

Bernd Enser arbeitete nach seinem Studium der Elektrotechnik und der Betriebswirtschaftslehre von 1990 bis 2002 im Engineering von Alcatel. Von 2002 bis 2018 war er dann bei Sanmina als Vice President Global Automotive tätig. Seit 2018 ist er Chief Operating Officer (COO) der SEMIKRON INTERNATIONAL GmbH. Beim ZVEI engagiert sich Bernd Emser als Leiter der Technischen Kommission und als Mitglied im Vorstand.

11:45 Uhr
Software-defined Manufacturing: Paradigmenwechsel in der Elektronikfertigung, der 100%ige Digitale Zwilling mehr
Kaum ein Alltagsgegenstand kommt heute noch ohne integrierte Elektronik aus. Die explodierende Nachfrage nach „Smart Devices“ bedeutet einen regelrechten Boom für die Elektronikfertigung – sie bringt aber auch Herausforderungen mit sich, die die Elektronikhersteller heute schon an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen. Denn ihre Fertigungslinien sind zumeist weniger intelligent als die Produkte, die sie herstellen.

Eine essenzielle Diskrepanz kommt hier zum Vorschein: Die Funktionsweise moderner State-of-the-Art-Produkte basiert auf ihrer intelligenten Software – ein gutes Beispiel sind der Amazon Echo oder die Autos von Tesla.

In der Fertigung hingegen steht immer noch die Hardware im Mittelpunkt: Produktionslinien werden zweckbestimmt konzipiert. Änderungen daran sind mit immensem Aufwand und hohen Kosten verbunden. Bestimmte Bereiche der Wertschöpfungskette, etwa Montage oder Qualitätskontrolle, werden noch weitestgehend manuell durchgeführt. Das ist seit etwa 30 Jahren der Status Quo in der Fertigung – doch diese Art der Automatisierung hat nun ihre Grenzen erreicht. Sie ist der Herstellung hochkomplexer, intelligenter und individueller Endprodukte auf Dauer nicht gewachsen. Die Zeit ist reif für einen Paradigmenwechsel: Software-defined Manufacturing.

Der Pionier dieses Ansatzes ist Bright Machines. Das Unternehmen aus San Francisco vereint eine außergewöhnliche Mischung aus Fertigungs- und Software-Spezialisten, die ihre Expertise bereits bei den Global Leadern ihres jeweiligen Bereichs unter Beweis gestellt haben. Tanja Dzambazova wie Software-defined Manufacturing die Elektronikfertigung revolutioniert und gibt Empfehlungen, wie die Branche sich auf die neue Ära einstellt.
Referent: Tatjana Dzambazova | Bright Machines

Tatjana Dzambazova arbeitet als Director of Product Management, Software Solutions, bei Bright Machines, einem US-amerikanischen Startup mit Sitz in San Francisco, das die Software-Driven-Manufacturing Lösungen entwickelt. Frau Dzambazova hat Ihren beruflichen Werdegang als Architektin begonnen. Sie arbeitete über 12 Jahre in diesem Beruf in Wien und London. Im Jahre 2000 begann sie ihre 18-jährige Technologiekarriere bei dem Unternehmen Autodesk, hauptsächlich in der Rolle des Produktmanagers für viele neue, disruptive Softwarelösungen und als globale Technologie-Sprecherin. In ihren zwei Jahrzehnten in der digitalen Design Industrie war sie Autodesks erste Produktmanagerin für Revit und eine Pionierin des BIM-Ansatzes in Architektur und Bauwesen. Während der Maker-Bewegung hat sie die Autodesk-Kundengruppe Autodesk’s consumer group ins Leben gerufen und dabei geholfen, innovative, disruptive Lösungen für die digitale Fertigung und den 3D-Druck zu entwickeln, wodurch Autodesk seine Ausrichtung auf Design+Make gelegt hat. Sie leitete auch die Computer Vision-Initiativen und die Remake/ ReCap Produkte. Frau Dzambazova war auch führend in der Entwicklung des Visual Programmings und der Web Story Telling Tools und sie leitete auch die Projekte der Smithsonian 3DExplorer Software. Bevor sie zu Bright Machines kam, verbrachte sie ein Jahr bei Velo3D, wo sie als Director of Product Management, UX and Design an dem Softwarepart der Gesamtlösung arbeitete und Wissenschaftlern und Ingenieuren dabei half, die Grenzen von Metalladditivlösungen für die Produktion auf dem Qualitätsniveau der Industrie zu überschreiten. Frau Dzambazova ist Autorin von Technikbüchern und ein energischer, leidenschaftlicher Technologiebeeinflusser. Sie hielt Vorträge auf Konferenzen auf der ganzen Welt, darunter TEDx und Future of Storytelling FoST, und hielt zahlreiche Vorträge über die Konvergenz von Technologietrends und deren Auswirkungen auf die Zukunft von Design und Fertigung. Dabei ging es insbesondere um generatives Design, additive Fertigung, IoT, Robotik und maschinelles Lernen.

12:20 Uhr
Technologieausblick für die Elektronikfertigung
Referent: N. N.
12:40 Uhr
Mittagspause und Ausstellung
13:40 Uhr
Kapitalismus ohne Kapital: Warum Humankapital im Zeitalter der Digitalisierung wichtiger wird
Referent: Prof. Dr. Gerald Mann | FOM Hochschulzentrum München

Dipl.-Volkswirt, Dipl. sc. pol. Univ., Jahrgang 1968. Abitur, Wehrdienst, Banklehre und erste Berufstätigkeit im Bankgeschäft in Folge der deutsch-deutschen Währungsunion 1990/91 in Dresden. Danach Studium der Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität und Politikwissenschaft an der Hochschule für Politik in München. Danach Unternehmensanalyst in einer Großbank, dann Geschäftsführer und Berater im Verlagswesen. Anschließend freiberuflicher Dozent, auch Gastdozent in der VR China. Promotion über internationale, insbesondere transatlantische Handelspolitik an der Universität der Bundeswehr in München, daneben Zusatzstudium Erwachsenpädagogik an der Hochschule für Philosophie München. Heute Professor für Volkswirtschaftslehre und regionaler Gesamtstudienleiter an der privaten FOM Hochschule in München. Interviewpartner und Autor in nationalen und ausländischen Medien. 2012 BCW-Stiftungspreis für exzellente Lehre. 2015 Koautor des erfolgreichen Sachbuches „Bargeldverbot“.

14:40 Uhr
M&A in der EMS-Industrie
Referent: Jan Pörschmann | Proventis Partners
15:10 Uhr
Kaffeepause und Ausstellung
15:50 Uhr
Mehr Wachstum und höhere Renditen sind auch für kleinere EMS-Unternehmen erreichbar – ein Erfahrungsbericht
Referent: Michael Schwienbacher | Schwienbacher-Gruppe
16:20 Uhr
Wie sieht die EMS-Branche in zehn Jahren aus und wie muss sie sich verändern, wenn sie überleben will?
Referent: Dr. Marc Achhammer | KATEK SE Group
16:50 Uhr
Abschlussdiskussion:
Fragen an die Referenten
Referent: Claudia Mallok (Moderatorin) | Fachjournalistin und Expertin für Unternehmenskommunikation

Fachjournalistin und Expertin für Unternehmenskommunikation

Referent: Dipl.-Ing. Dieter G. Weiss | in4ma - Marktstatistiken & Analysen

Dipl. Ing. Dieter G. Weiss ist seit vierzig Jahre in der Elektronikindustrie tätig. Nach dem Start als Prozessingenieur mit Fokus auf galvanische Prozesse führte ihn sein Werdegang über die Stationen Qualitätsleiter, Werksleiter und Technischer Direktor hin zum Geschäftsführer und Gesellschafter. Auf der technischen Seite beschäftigte sich Dieter G. Weiss zunächst mit Keramikhybridschaltungen, Dünnfilmmagnetköpfen, Leiterplatten und Basismaterialien für die Elektronikindustrie. Nach einem abendlichen Zusatzstudium BWL war er als Geschäftsführer und nach MBO als erfolgreicher Unternehmer in der Elektronik-Industrie tätig. Zwölf Jahre nimmt er zudem seine gesellschaftliche Verantwortung als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger an deutschen Gerichten wahr und arbeitet seit 14 Jahren in Bereich der Marktstatistiken sowohl für Hybridschaltungen als auch für die EMS-Industrie. Seine Marktstatistiken sind seit drei Jahren unter der Marke in4ma (Information 4 manufacturers) bekannt und werden von Weiss Engineering vermarktet.

Referent: Johann Wiesböck (Veranstalter) | Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

17:00 Uhr
Ende EMS-Tag 2020
*Programmänderungen vorbehalten

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